Warum uns "Corona" (COVID 19) so stresst

Ob in unserem Körper eine Stressreaktion ausgelöst wird, hängt maßgeblich von unserer individuellen Bewertung der Situation ab.

Sobald wir eine Situation als potenziell gefährlich einstufen bzw. eine negative Sichtweise einnehmen, weil wir eine Bedrohung, einen Verlust oder eine Schädigung erwarten, werden unsere Stressreaktionsmechanismen aktiv. Da dieses Bedrohungsempfinden im Falle der Corona-Infektion nicht nur kurzzeitig eintritt, sondern viele Menschen momentan in ihrem täglichen Denken und Handeln begleitet, bewirkt dieser „Dauerstress“ u.a. Auswirkungen auf unsere Hormonregulation. In der Folge kommt es zu körperlichen und seelischen Reaktionen: gesteigerte Herz-Kreislauf-Aktivität, innerer Unruhe, ein Anstieg des Blutzuckerspiegels, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, eine verminderte kognitive Leistungsfähigkeit, Gereiztheit können je nach persönlicher Disposition (u.a.) Auswirkungen sein. Auch für die Immunabwehr ist die „hormonelle Schieflage“ durch den Stress NICHT förderlich.

Wenn es uns gelingt, die Corona-Situation für uns persönlich als „irrelevant“ zu bewerten, wird diese Stresswirkungsspirale nicht in Gang gesetzt. Ziel der nachfolgenden Methoden ist es, etwas, was zuvor als „Bedrohung“ eingestuft wurde, in „irrelevant“ zu transformieren. Bei der Neubewertung helfen:

1. Fakten-Check
Hier empfehle ich die Reportage und Sendung „Hart aber Fair“ mit dem Thema „Zwischen Hysterie und begründeter Angst - Wie gefährlich ist das Corona-Virus“ vom 02.03.2020 in der ARD-Mediathek anzuschauen.

2. Relativierung
Die „Worst-Case“-Schätzung des Virologen Prof. Kekulé führt zu der Annahme, dass es in Deutschland Stand 02.03.2020 vielleicht 5.000 infizierte Menschen geben könnte. Die Wahrscheinlichkeit bei über 80 Mio. Einwohnern einem Corona-Infizierten zu begegnen und sich dann auch noch anzustecken, ist für die meisten Menschen in Deutschland aktuell verschwindend gering.

3. Ressourcen-Check
Die Deutschen haben im internationalen Vergleich ein hervorragendes medizinisches Versorgungssystem. Die Herstellung von Mundschutz „Made in Germany“ wird (lt. der o.g. Reportage) mit Hochdruck auf Vollauslastung gebracht. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert. Dass viele Deutsche nun ein paar mehr Nudeln und Konservendosen im Regal haben, liegt auch daran, dass wir aus der „Verlust“-Angst (siehe Foto) heraus agieren. Wenn wir „hamstern“ dann wird die „Bedrohung“ Hunger leiden zu müssen von „potentiell gefährlich“ in „IRRELEVANT“ herabgestuft und stresst uns nicht weiter.

4. Kompetenz / Selbstwirksamkeit
Wir können viel dafür tun, uns nicht anzustecken. So gibt es bspw. in der ARD-Mediathek eine Anleitung „So geht Händewaschen richtig“ mit der wir unsere „Hygienekompetenz“ steigern können. Auch durch die Meidung von dichten Menschenansammlungen hat jeder Einzelne die Möglichkeit an einer Verringerung der Ausbreitung mitzuwirken. Unsere Mentalstärke im Umgang mit dem Virus können wir mit der Konditionierung stressmindernder Gedanken trainieren; bspw. je nach persönlicher Situation: „Ich bin fit und gesund, mein Risiko ist sehr gering.“; „Auch andere Infektionswellen sind an mir vorbeigegangen.“; „Kinder stecken das Virus nach aktueller Erkenntnislage gut weg.“…

Ein sehr effektiver „Stress-Stopper“ ist auch die Fragestellung an uns selbst gerichtet: „Was ist GENAU IN DIESEM AUGENBLICK mein Problem?“. Kann ich IN DIESEM MOMENT die AKTUELLE Herausforderung meistern?

Wir haben alle eine sehr große Selbstwirksamkeit durch unser Handeln im AKTUELLEN AUGENBLICK. Auf zukünftige Probleme, die nur in unseren meist „negativen“ gedanklichen Prognosen bestehen (und in den allermeisten Fällen so nicht eintreten), können wir nicht mit HANDELN reagieren. Wir können nur in der Gegenwart aktiv werden. Fokussieren wir uns also auf das JETZT und schauen, was wir JETZT mit Besonnenheit tun können (Methoden 1 - 4), um unseren Corona-Stress zu reduzieren.

Alles Gute, Gesundheit und Gelassenheit wünscht

Franziska Krone
Burnout-Prophylaxe-Coach

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